Kondom

Kondom

Das Kondom (oder auch Präservativ) ist eines der bekanntesten und ältesten Verhütungsmittel der Welt. Die dünne Hülle wird vor dem Geschlechtsverkehr über das erigierte Glied des Mannes gerollt. Es schützt einerseits vor einer ungewollten Schwangerschaft, aber auch gleichzeitig vor der Übertragung sexuell übertragbaren Krankheiten, wie HIV oder Syphilis.
Die ersten Kondome wurden aus Schafsdärmen oder anderen tierischen Membranen gefertigt.
Die heutigen Kondome sind aus Naturkautschuk-Latex. Für Allergiker gibt es auch latexfreie Kondome aus Polyurethan.
Kondome gibt es in unterschiedlichen Größen, Farben und Geschmacksrichtungen. Während die Größe noch praktische Gründe hat, dienen Farbe und Geschmacksrichtung nur zur Befriedigung persönlicher Vorlieben. Die Geschmackrichtungen können beim Oralverkehr eine Rolle spielen. Für Analverkehr gibt es spezielle Kondome mit einer stärkeren Wanddicke.
Auch ein Kondom bietet keinen 100-prozentigen Schutz vor Geschlechtskrankheiten oder einer Schwangerschaft. Häufig führt vor allem die falsche Handhabung des Kondoms zu einem verminderten Schutz. So kann das Kondom beispielsweise platzen, wenn das Reservoir am oberen Ende nicht zusammengedrückt wird. Außerdem kann das Kondom porös werden, wenn es mit ölhaltigen Gleitmitteln, wie Bodylotion oder Babyöl, in Berührung kommt.


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